Umsatzsteuerlich korrekte Rechnungsstellung - Rechnungsberichtigung bei unrichtigem Steuerausweis

Wird einem Kunden Umsatzsteuer in Rechnung gestellt für eine Leistung, die nicht umsatzsteuerpflichtig war und wurde die Umsatzsteuer auch an das Finanzamt bezahlt, muss zunächst die zu Unrecht vereinnahmte Umsatzsteuer an den Leistungsempfänger zurückgezahlt werden. Erst dann könne die an das Finanzamt entsprechend abgeführte Umsatzsteuer zurückgefordert werden.

Hierdurch, so der BFH, soll vermieden werden, dass der Unternehmer zweifach begünstigt wird: erstens durch den zu hoch in Rechnung gestellten Steuerbetrag und zweitens durch die Erstattung der zu viel abgeführten Umsatzsteuer.

05.12.2018